Bergnotfallstatistik des SAC 2019

09.03.2020

2019 sind in den Schweizer Alpen und im Jura 2909 Personen in eine Notlage geraten und mussten von der Bergrettung gerettet oder geborgen werden. Dies entspricht gut 10 Prozent weniger als im Vorjahr. Beim klassischen Bergsport sind 120 Menschen tödlich verunfallt.

Die Bergrettungsorganisationen bargen im Kalenderjahr 2019 in den Schweizer Alpen und im Jura 2909 Personen (inklusive der unverletzt Geretteten oder Erkrankten). Diese Bilanz ergibt im Vergleich zum Vorjahr (3211 Beteiligte) eine Abnahme von rund 10 Prozent. 995 Personen konnten gesund oder nur leicht verletzt gerettet werden. Bei den klassischen Bergsportarten waren, ausser beim Klettern, weniger Notfälle zu verzeichnen. Unterschiedliche Entwicklungen zeigten sich bei den weiteren Bergsportaktivitäten: Mehr Ereignisse gab es bei Variantenabfahrten (Freeride), während der Jagd, beim Canyoning, beim Schneeschuhlaufen und beim Base-Jumping; weniger beim Gleitschirmfliegen, auf Klettersteigen und beim Mountainbiken.

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