ARGL Aktuell

Jahresbericht 2017 ARGL

In der Krise Köpfe kennen….

Unter den verschiedensten Rettungsorganisationen werden unter diesem Titel übergreifende Übungen und Szenarien von Einsätzen durchgespielt, damit im Ernstfall eine optimale Zusammenarbeit gewährleistet werden kann. Einerseits können so Schwachstellen in der Rettungskette festgestellt werden und anderseits aber auch die Grenzen einer Organisation erkennt werden.

Doch die Aussage der drei K beinhaltet ein viel wichtigerer Grund, welcher zu einem großen Teil eine elementare Bedeutung zukommt. In der Krise Köpfe kennen ist eben genau diese Aussage, dass das Kennen der einzelnen Köpfe in der eigenen Organisation und unter den Organisationen im Gesamten ein wesentlicher Bestandteil für ein Gelingen im Einsatz darstellt. Das direkte Kennen der Personen in den verschiedensten Organisationen und Behördenstufe ermöglicht es, effizient und zielorientiert zu arbeiten.

Doch trifft diese Aussage nur auf die Führungsebene oder auf ein organisa-tionsübergreifendes Kennen zu? Nach meiner Auffassung muss diese Aussage auch innerhalb einer Organisation zwingend eine Bedeutung haben.

Unsere Bergretterinnen und Bergretter bilden sich während dem Jahr an verschiedenen Übungen und Kursen, sei es in den Stationen, in der Region oder an zentralen Kursen der ARS, weiter. Bereits hier wird der Grundstein für die erwähnte Aussage gelegt. Retterinnen und Retter kennen nicht nur ihre eigenen Stärken und Schwächen, sondern erkennen auch die seiner Kolleginnen und Kollegen. Genau dieses „Kennen“ der Kolleginnen und Kollegen, mit den Stärken und Schwächen, ist ein wesentliches Element im Einsatz. Basierend auf unseren Strukturen legen wir Wert darauf, dass genau die-se Aussage innerhalb unserer Organisation und auch zu anderen Organisationen und Behördenstufen gepflegt wird.
Es ist mir daher ein Anliegen mit dem vorliegenden Jahresbericht einen Einblick über unsere Tätigkeiten im vergangenen Jahr zu geben, was wiederum einen Bestandteil meiner einlei-enden Worte sind und als Mosaikstein betrachtet werden kann.

Meinerseits richte ich an Alle die im vergangenen Jahr das Bergrettungs-wesen im Kanton Glarus unterstützt und haben und den Beitrag zum Kennenlernen der Köpfe beigetragen haben, meinen aufrichtigen Dank.


Herzlichä Dank!

Schwanden, 21. März 2018, Fridolin Luchsinger, Präsident ARGL/Rettungschef

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