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Das Publikationsorgan «Bergretter»

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Die Alpine Rettung Schweiz gibt den «Bergretter» heraus. Mit diesem Magazin sollen Neuerungen kommuniziert, Informationen breit gestreut, Tendenzen abgebildet und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerfirmen und Organisationen aufgezeigt werden. Das Magazin, das zweimal jährlich in Deutsch, Französisch und Italienisch erscheint, ist auch eine Identifikationsplattform der alpinen Retterinnen und Retter.
Der «Bergretter» wird jeweils im Mai und Dezember an alle Mitglieder der Rettungsstationen sowie Partnerorganisationen per Post verschickt. Gleichzeitig steht das Magazin auch in elektronischer Form zur Verfügung.
Wenn Sie ein Exemplar der gedruckten Broschüre erhalten möchten, nehmen wir Sie gerne in unsere Verteilliste auf. Senden Sie uns ein Mail mit Ihrer Adresse.

Letzte Ausgabe

Bergretter, Nr. 54, Mai 2026

Nutzen und Grenzen des technologischen Fortschritts für die Bergrettung

Die Einsatztätigkeit in der Bergrettung hat in den letzten Jahren eine interessante Entwicklung durchlaufen. Seit 2019 verzeichnen wir jedes Jahr eine Rekordzahl bei den Einsätzen. Die durchschnittliche Einsatzdauer hat hingegen abgenommen, nicht zuletzt auch dank der technologischen Innovationen der letzten Jahre.

Im Bereich der technologischen Entwicklungen haben sowohl die Rega als auch die ARS wichtige Schritte unternommen. Die Rega verbessert laufend die Sucheinsätze dank einer immer leistungsfähigeren Ausrüstung. Dazu zählt unter anderem der Lifeseeker-Rucksack, der unlängst eingeführt wurde (S. 10). Die ARS ihrerseits hat in den letzten Jahren stark in die Digitalisierung investiert – sowohl in die Alarmabwicklung mit der ARMC-App als auch in den Messenger Threema für die Kommunikation im Einsatz.

Trotz der technischen Entwicklung gehören Kommunikationsschwierigkeiten nach wie vor zu den Themen, die bei der Meldung von besonderen Herausforderungen in Einsatzberichten und in Debriefings am häufigsten zur Sprache gebracht werden. In einigen Fällen treten technische Probleme auf, insbesondere in Gebieten mit schwachem Empfang. In anderen Fällen hingegen ist der Fehler menschlicher Natur und auf verschiedene Faktoren zurückzuführen.

In beiden Fällen versuchen wir, nach Möglichkeit Verbesserungen vorzunehmen. In technischer Hinsicht beobachten wir die Neuerungen am Markt und passen die Ausrüstung gegebenenfalls an. In menschlicher Hinsicht ermitteln wir die Probleme mittels einer Analyse der Einsätze und Debriefings. Anschliessend besprechen wir mögliche Lösungen, und in einigen Fällen sensibilisieren wir die Rettungskräfte über verschiedene Kanäle: während der Ausbildungstätigkeit, durch die Aktualisierung unserer Handbücher und Verfahren oder durch themenbezogene Artikel im «Bergretter», wie auch in dieser Ausgabe.

Uns ist bewusst, dass Technologie nicht alles ist und die Arbeit unserer Retterinnen und Retter vor Ort nicht ersetzen kann. Wir halten es jedoch für wichtig, mit der Zeit zu gehen und die technologischen Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen. Abschliessend möchte ich unseren Retterinnen und Rettern für ihr Engagement, ihre Professionalität und die Hingabe danken, mit denen sie auch komplexeste Einsätze leisten und unter oft widrigen Bedingungen arbeiten.

Andrea Dotta
Leiter Einsatz Alpine Rettung Schweiz

 

INHALT

Editorial | Digitalisierung | Partnerorganisationen | Jahresbericht | Personensuche | Alpine Rettung Zentralschweiz | Einsatzkommunikation | Logistik | Organisation ARS | Personelle Wechsel | Zu guter Letzt

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